Orientierung am Situativen Ansatz

Unsere pädagogische Arbeit beruht hauptsächlich auf dem Erziehungsziel des Situativen Ansatzes. Hinter dem situativen Ansatz verbirgt sich ein pädagogisches Konzept, welches in den 1990er Jahren entstand und auf den Pädagogen Krenz zurückgeht. Das Konzept geht davon aus, dass Kinder am ehesten lernen und am sinnvollsten zu beschäftigen sind, wenn man ihre Interessen aufgreift. Genau diese Interessen spiegeln sich in ihrem alltäglichen Handeln, sprich den einzelnen Aktivitätssituationen, wider. Der situative Ansatz greift folglich Themen auf, mit denen sich die Kinder aktuell beschäftigen, basiert also auf den Inhalten der jeweiligen Situation. Die Kinder stehen damit im Zentrum der pädagogischen Arbeit, die darauf abzielt, die Lebenswelt der Kinder und deren aktuelle Konstellation aufzugreifen, zu thematisieren und den Kindern bei deren Erfassen und Verarbeitung zu helfen sowie Lerninhalte daraus zu entwickeln.

 

Die Kinder profitieren so von folgenden Vorteilen:

  • es gibt keine starren Wochen- und Tagespläne, wodurch viel Raum für Individualität geschaffen wird

  • die Kinder bilden den Mittelpunkt des Alltags

  • alle Angebote sind an den Bedürfnissen der Kinder ausgerichtet

  • gezielte Angebote finden in Kleingruppen oder auch als Einzelförderung statt